Das Meer – Raum, Grenze, Mythos
Briefe sind Übergänge – zwischen Menschen, Zeiten, Räumen. Sie sind Zeugnisse gelebten Lebens, bewahrte Stimmen, geronnene Momente.
Ich forsche zu Briefen und Nachlässen als Quellen persönlicher und kultureller Geschichte: Was bedeutet Schriftlichkeit? Welche Spuren hinterlässt sie?
Der Brief ist zugleich Kommunikation und Selbstentwurf, Dialog und Dokument, ein Ort der Nähe und der Distanz. Nachlässe wiederum sind Erbe und Verantwortung: Sie verlangen Sorgfalt, Kontextualisierung, Respekt.
In meiner Arbeit verbinde ich historische Forschung mit editorischer Präzision und literaturwissenschaftlicher Sensibilität – immer mit dem Ziel, verlorene Stimmen hörbar und vergessene Geschichten wieder lesbar zu machen.